High-Speed-Stretchwickeln in der Getränkeindustrie

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High-Speed-Stretchwickeln in der Getränkeindustrie

Ein vollautomatischer Stretchwickler ist ideal für den Einsatz in der Getränkeindustrie. (Foto: Lantech)
Ein vollautomatischer Stretchwickler ist ideal für den Einsatz in der Getränkeindustrie. (Foto: Lantech)

Lantech setzt gemeinsam mit einem Mineralwasserunternehmen neue Standards hinsichtlich Reduzierung von Verpackungsmaterialien, effizientem Einwickeln von Ladungen und Folienqualität.

Abgefülltes Mineral- und Tafelwasser gehört zu den am schwierigsten als Ladungen zu vereinheitlichenden Produkten. Aufgrund der Instabilität und des hohen Gewichts der Ladungen gilt es, beim Stretchwickeln die richtige Balance zwischen Effektivität und Wirtschaftlichkeit zu finden.

Dazu kommt der Aspekt der Nachhaltigkeit. Viele Unternehmen wollen Primär- und Sekundärverpackungen reduzieren, was nicht zu Lasten der Sicherheit gehen darf. Da die Gewinnspannen im Geschäft für Flaschenwasser vergleichsweise niedrig ausfallen, müssen im Bereich der Primär- und Sekundärverpackung Kosten gespart werden. Dennoch gilt es, Produktschäden zu vermeiden.

Ein führendes Mineralwasserunternehmen hat gemeinsam mit Lantech ein System entwickelt, mit dem die beim Stretchwickeln benötigte konstante Rückhaltekraft für einen sicheren Versand erreicht wird, Verpackungsmaterialien reduziert werden und die Gewinnspanne erhalten bleibt. Dank dieser Lösung konnte das Unternehmen seinen Stretchfolienverbrauch bei jeder Ladung um 26 % senken und darüber hinaus die Verwendung von Pappe, Plastik und anderen Sekundärverpackungsmaterialien reduzieren.

Zu Beginn der Zusammenarbeit mit Lantech gab es noch kaum Vorgaben für das Stretchwickeln und Folienrisse traten häufig auf. Also versuchten die Mitarbeiter, die Probleme über Änderungen der Maschineneinstellungen zu beheben. Dies führte jedoch zu einer uneinheitlichen Rückhaltekraft und einem hohen Folienverbrauch. Die Entscheidung für eine Partnerschaft mit Lantech wurde nach einem sorgfältigen Auswahlprozess getroffen. Darüber hinaus schickte das Unternehmen Musterladungen zu Lantech, um Tests durchzuführen.

Die Technologie macht den Unterschied

Dank der exklusiven Stretchwickel-Funktionen von Lantech bewährte sich die Zusammenarbeit der beiden Partner und die Versandprozesse wurden optimiert.

Mit der Stretchwickler-Funktion Load Guardian können Wickelprofile für die verschiedenen Wasserflaschenladeeinheiten erstellt und gespeichert werden. Wenn eine Einstellung durch einen Benutzer geändert wird, nimmt Load Guardian die entsprechenden Anpassungen beim Wickelschema automatisch vor, sodass die zuvor festgelegte benötigte Rückhaltekraft und der Folienverbrauch gleichbleiben. Ein Überwachungssystem stellt zudem sicher, dass alle eingewickelten Ladungen den gewünschten Standards entsprechen. Ist dies nicht der Fall, erfolgt eine Meldung.

Die Funktion Metered Film Delivery war für das Mineralwasserunternehmen essenziell, um die benötigte hohe Rückhaltekraft zu erreichen und dabei gleichzeitig den Folienverbrauch zu reduzieren sowie Folienrisse zu vermeiden. Dank neuer Algorithmen kann Metered Film Delivery schneller und präziser reagieren als konventionelle Stretchwickel-Technologien. Im Vergleich mit anderen bedarfsabhängigen Folienabgabesystemen wird die Folie mit einer höheren Spannung pro Umdrehung auf die Ladung aufgebracht. Dadurch wird die Wickelkraft verdoppelt und Folienrisse werden vermieden. Die Ladeeinheit wird nicht beschädigt oder verdreht und die Folienrolle kann bis zum Ende genutzt werden.

Dank der Funktion Load Seeking Clamp werden lose Folienenden vermieden, die sich in nachgeschalteten Anlagen verfangen und somit einen Stillstand der Produktionslinie verursachen können. Load Seeking Clamp minimiert solche Ausfallzeiten, indem lose Folienenden und Folienrisse an der Klemme (wo 25 % aller Folienrisse auftreten) vermieden werden. Dank des Blasendesigns der Technologie kann die Folie mit der dreifachen Kraft gehalten werden, wie es bei herkömmlichen Klemmen der Fall ist. So wird das Risiko, dass die Folie aus der Klemme rutscht, erheblich reduziert.

Mithilfe der Funktion Pallet Grip kann das Unternehmen den „Schwappfaktor“ minimieren und seinen Ladeeinheiten mehr Stabilität verleihen. Der „Schwappfaktor“ meint das Phänomen der Gewichtsverlagerung des Wassers durch Bewegung beim Transport. Pallet Grip verhindert, dass Produkte während des Transports von der Palette rutschen, indem es die letzten 8-15 cm der Folie zu einem festen Seil aufrollt und dieses unter den oberen Deckbrettern der Palette platziert und um die komplette Palette wickelt. Das Verstauen des Folienseils unter den Brettern verhindert, dass die Folie beim Aufheben der Palette beschädigt wird.

Vollautomatisiertes Lager mit High-Speed-Stretchwicklern

Das Mineralwasserunternehmen strebt für die Zukunft ein vollautomatisiertes Lager an. Aktuell werden High-Speed-Ring-Stretchwickler von Lantech mit der neuen Funktion Automatic Roll Change (ACR) installiert. Damit lässt sich der Zeitaufwand für den regelmäßigen Austausch der Folienrollen reduzieren. Der Stretchwickler hält mehrere Folienrollen vorrätig und bemerkt selbstständig, wenn eine Rolle gewechselt werden muss. In dem Fall bewegt sich die ARC-Einheit unter die Rollenhalterung und tauscht die Rollen aus.

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