FH Campus Wien implementiert Kompetenzzentrum für Sustainable and Future Oriented Packaging

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Das neue Masterstudium an der FH Campus Wien

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Aktuelle Entwicklungen und Rahmenbedingungen üben einen hohen Innovationsdruck auf Verpackungsproduzenten und -anwender aus, nachhaltig und zukunftsorientiert zu handeln. Die FH Campus Wien reagiert mit der Implementierung von wissenschaftlichen Kompetenzzentren zukunftsweisend auf die Anforderungen des Marktes. Das Kompetenzzentrum „Sustainable and Future Oriented Packaging Solutions“ adressiert die Herausforderungen für den Verpackungssektor durch die Entwicklung geeigneter Verpackungen und Methoden zur Bewertung von Nachhaltigkeit und Sicherheit.

Ganzheitlich optimierte Verpackungen sind in der Lage, heutige wie auch künftige Bedürfnisse und Herausforderungen zu adressieren. Dazu zählen Versorgungs-, Produkt- und KonsumentInnensicherheit, aber auch Globalisierung, gesellschaftliche Veränderungen und insbesondere die (ökologische) Nachhaltigkeit. Die Gründung des Kompetenzzentrums stellt einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Fachbereichs Verpackungs- und Ressourcenmanagement dar, welcher bereits Expertise in der Entwicklung, Optimierung, und Beurteilung von Produkt-Verpackungs-Systemen im Forschungsfeld „Sustainability and Packaging Research“ aufbauen konnte. In Zukunft sollen die F&E-Tätigkeiten sowie die Expertise gebündelt werden und in den Schwerpunkten ökologische Nachhaltigkeit, Sicherheit, Technologie und gesellschaftliche Veränderung vertieft werden. Somit positioniert sich der Fachbereich für Verpackungsproduzenten und -anwender als Ansprechpartner für Forschung, Entwicklung und Innovation. Start des Kompetenzzentrums „Sustainable and Future Oriented Packaging Solutions“ ist August 2018.

Forschungsschwerpunkte

Das Kompetenzzentrum fokussiert die inhaltlichen Bereiche ökologische Nachhaltigkeit, Sicherheit, Technologie und gesellschaftliche Veränderungen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die ersten beiden Bereiche gelegt. Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass die genannten Bereiche ineinander greifen und Forschung und Entwicklung zum Teil mehrere Bereiche gleichzeitig umfasst. Nur durch Vernetzung wie diese kann sichergestellt werden, dass ganzheitliche Verpackungslösungen entwickelt werden.

Sicherheit von Verpackungen: Lebensmittelkontaktmaterialien (Verpackungen) aus Kunststoff, Papier und beschichteten Metallen können – in Form von Verunreinigungen, Umwandlungs- und Zersetzungsprodukten – gesundheitlich bedenkliche Substanzen enthalten, die bei Direktkontakt in Produkte (z.B.: Lebensmittel, Pharmazeutika) migrieren können. Beim Nachweis dieser NIAS (Non Intentionally Added Substances) spielen in-vitro-Assays eine immer wichtigere Rolle und avancieren zu einer realistischen Alternative zu Tierversuchen. Gemeinsam mit dem Forschungsfeld „Cell Based Test Systems“ der FH Campus Wien und externen Partnern konnten hier erfolgreich Projekte initiiert, Methoden etabliert und europäische Exzellenz aufgebaut werden. Diese sollen, inklusive dem hohen Vernetzungsgrad mit der Wirtschaft und der Wissenschaftlichen Gemeinschaft, noch weiter ausgebaut werden.

Bewertung und Verbesserung der Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen: Ein ganzheitlich optimiertes Verpackungs-System repräsentiert einen wichtigen Hebel, um natürliche Ressourcen zu schonen und Lebensmittelverluste und -abfälle zu reduzieren. Für die systematisch-ganzheitliche Bewertung dieser Systeme wurde im Forschungsfeld bereits Expertise aufgebaut und umfassende Möglichkeiten (Software, Datenbanken) zur Berechnung von Ökobilanzen von Verpackungen geschaffen. Darüber hinaus konnten bereits mehrere Projekte zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung sowie ökologisch nachhaltiger Verpackungsentwicklung gestartet werden. Dazu zählen mitunter auch Qualifizierungsmaßnahmen, um Unternehmen dabei zu unterstützen die ökologische Nachhaltigkeit ihrer Produkt-Verpackungs-Systeme zu verbessern. Auch dieser Bereich soll in der Zukunft wie auch im Bereich Sicherheit von Verpackungen ausgebaut werden.

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